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Derby German - Derby Visitor Centre, Western Australia – Beyond the Boabs

Derby German

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Derby liegt an den von Gezeiten geformten Schlammebenen am Rande der King Sound Bucht. Hier kann man die hoechsten Gezeiten Australien’s beobachten.

Der Boab Baum ist das besondere Merkmal Derby’s. Man findet ihn entlang der Hauptstrasse wo einige der groesseren Exemplare erhalten wurden. Der beruehmte Boab Gefaengnis-Baum befindet sich 7 Kilometer ausserhalb der Stadt.

Bevoelkerung
Derby’s Bevoelkerung liegt bei 4.500. Die Haelfte der Bevoelkerung sind australische Ureinwohner mit drei unterschiedlichen Ur-Sprachen.

Ein hoher Anteil der Bevoelkerung arbeitet fuer die Regierung und deren Aemter wie Strassenbauamt, im Gesundheitswesen, und im Dienstleistungsbereich welcher fuer die Gemeinden der Ureinwohner zustaendig ist. Ansonsten besteht Derby’s Wirtschaft aus Kleinbetrieben, die Bergbau-, Landwirtschaft- und Tourismusindustrie beliefern.

Annehmlichkeiten
Derby bietet viele Annehmlichkeiten. Es gibt verschiedene Freizeiteinrichtungen, einen Swimmingpool, eine Bibliothek, eine Kunstgalerie und Sportzentren für Fußball, Cricket, Tennis, Squash, Netball, Basketball, Rodeo und Reiten. Derby bietet gute Einkaufsmoeglichkeiten, verschiedene Kleidung- und Moebelgeschaefte, einen Zeitungsladen, eine Apotheke und mehrere Restaurants und Cafés. Es gibt zwei Grundschulen, eine High School, einen Telecentre und einen Kindergarten. Das Gesundheitswesen wird vom Krankenhaus abgedeckt und es gibt ein Altersheim.

Ursprung
Die Stadt hatte ihren Ursprung in der Landwirtschaft und dem Bergbau. Sie entwickelte sich als Dienstleistungszentrum fuer die Landwirte, die entlang des Fitzroy Flusses ihre Laendereien hatten. Diese Gegend wurde von Alexander Forrest 1879 erforscht. Die Schiffsflotten der Perlentaucher, die im Buccaneer-Archipel zu finden waren, nutzten Derby’s Hafen der 1883 gebaut wurde. Danach folgte die Gruendung von Polizeistation und Regierungsaemter. Bis zum Jahr 1884 wurde ein Hotel, eine Anlegestelle (Jetty) und Straßenbahn gebaut – die ersten groesseren Bauunternehmen in den Kimberley. Die Goldanstuerme 1886 in Halls Creek fuehrten zu eine Hochkonjunktur in der Wirtschaftsentwicklung.

Landwirtschaft, Bergbau und Tourismus waren der Antrieb dieser Stadt. Mineralien wurden im Hinterland gefunden, Oel bei Blina, Diamanten in der Philipps Range und Zink in Cadjebu. 1997 wurde die Derby Wharf, die in den achtziger Jahren geschlossen wurde, wieder eroeffnet um den Export von Blei- und Zinkkonzentraten zu gewaehrleisten. Ein Gezeitenkraftwerk wird in der Naehe des Nebenflusses Doctor’s Creek, nahe der Stadt, auf seine Umsetzbarkeit geprueft.

Das Leprakrankenhaus am Rande von Derby war eines von zwei in Westaustralien und half eine Epidemie der Krankheit, zwischen den dreißiger und den sechziger Jahren, zu verhindern. Das Leprosarium kann nur als Teil der „Derby Entdeckung-Tour“ besucht werden, welche auch einen Besuch im Mowanjum Art Centre und Birdwood Downs beinhaltet . (Fuer naehere Information wenden Sie sich bitten and den Derby Visitor Centre). Einzelfaelle dieser Krankheit treten immer noch auf und werden mit Medikamenten bekaempft. Das Leprakrankenhaus, das 1989 geschlossen wurde, wird jetzt von den Ureinwohnern als Trainingsstaette verwendet.

Derby ist der Hauptsitz fuer den Royal Flying Doctor Service – den fliegenden Aerzten in den Kimberley. Dieser Service wurde 1955 in Derby gegruendet.

Kommunikation war schon immer wichtig fuer eine solch abgelegene Stadt. Derby war in den zwanziger Jahren als Zielflughafen des ersten geplanten Luftfahrtservice in Australien beruehmt. West Australian Airways Ltd., geleitet von Morman Brearley, startete diesen Service mit dem Erstflug am 5. Dezember 1921. Der Flugservice von Perth nach Derby war die weiteste Passagier-Flugroute der Welt. Das Museum Wharfinger’s house erzaehlt die Luftfahrtgeschichte der Stadt sowie die Geschichte des Hafens.

Aerial Photo of Derby and the Jetty